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Sachsen-Anhalt als Knotenpunkt der digitalen Zukunft

In der Region des heutigen Sachsen-Anhalts sind weltverändernde Ideen entstanden – von Bauhaus bis Luther. Und jetzt wird wieder Geschichte geschrieben. Sachsen-Anhalt wird zum Knotenpunkt der digitalen Zukunft. Einer der weltgrößten Chiphersteller, Intel, plant in Magdeburg Mega-Fabriken zubauen und investiert 17 Milliarden Euro. Es ist die größte Investition seit Jahrzehnten in Ostdeutschland und zugleich eine der größten Investitionen in Europa. Sachsen-Anhalt soll zum Zentrum der europäischen Chip-Produktion werden. Es sollen mehr als 10.000 Arbeitsplätze entstehen.


Intel-Chef Pat Gelsinger spricht von einem „Silicon Junction“ in Magdeburg (Junction=Knoten). Intel selbst will 3.000 Hightech-Arbeitsplätze schaffen. Tausende weitere Jobs sollen bei Zuliefer-Firmen entstehen. In den Fabriken werden sogenannte Halbleiter (Chips) hergestellt, die in Handys, Computern, Fernsehern oder Autos verbaut sind. 

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärt zur Ansiedlung des Mega-Projekts: „Die intensiven Gespräche, die die Landesregierung und die Stadt Magdeburg in den letzten Monaten mit Intel führten, haben sich ausgezahlt. Wir haben uns als ein hervorragender Standort mit Zukunft präsentiert und freuen uns jetzt auf viele tausend neue Arbeitsplätze und eine Milliardeninvestition für Sachsen-Anhalt. Das ist eines der größten Investitionsvorhaben in Deutschland und Europa und ein Quantensprung für Sachsen-Anhalt, ein Meilenstein für den ostdeutschen Wirtschaftsraum und ein guter Tag für ganz Deutschland. Die Menschen in Magdeburg und Sachsen-Anhalt heißen Intel herzlich willkommen!

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper betont: „Unsere umfangreiche Bewerbung, die vielen Gespräche und nicht zuletzt die Schaffung der planerischen Voraussetzungen haben sich gelohnt. Der geplante Bau der Mega-Chipfabrik von Intel wird die bislang größte Investition in der Geschichte unserer Stadt. Mein Dank gilt allen, die sich in den vergangenen Monaten für Magdeburg als Standort eingesetzt haben, insbesondere dem Unternehmen Intel, der Europäischen Union, der Bundesregierung, dem Land Sachsen-Anhalt und dem Stadtrat. Das Vorhaben des Chip-Herstellers wird der Entwicklung unserer Stadt eine neue Dynamik geben, die Magdeburg zu einem Wirtschaftszentrum in der Mitte Europas wachsen lässt.“

Wirtschaftsminister Sven Schulze: „Das Land Sachsen-Anhalt ist sehr stolz darauf, dass sich mit Intel ein Weltkonzern hier in Magdeburg ansiedelt. Das sorgt nicht nur für einen Schub für unsere heimische Industrie, sondern stärkt insbesondere unseren Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt. Wir werden weiter hart daran arbeiten, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, um Intel einen guten Start und nachhaltige Bedingungen zu gewährleisten.“

Die Ansiedlung von Intel in Europa und Deutschland wurde von der Europäischen Union unterstützt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, die EU wolle die Abhängigkeit vor allem gegenüber asiatischer Hersteller reduzieren.