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Adrenalin und Unternehmergeist

Die Geschichte von Harzdrenalin ist eine Geschichte von Unternehmergeist, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das Signal: In Sachsen-Anhalt geht was. Eine der längsten Seilbrücken der Welt – sie spannt sich mehr als 440 Meter über die Rappbodetalsperre im Harz.

›140 Tonnen Stahl, an beiden Seiten von unterarmdicken Tragseilen gehalten und an den Enden mit je zwölf mächtigen Ankern bis zu 25 tief in den Schieferfels gedübelt – das hält locker 250 Besucher auf einmal aus. Die Brücke der Superlative steht sinnbildlich für Mut, Tatendrang und Durchhaltewillen der Harzdrenalin-Gründer Maik und Stefan Berke: „Wir sind gelernte Handwerker – wollten was für uns und die Region tun. Wir waren im richtigen Alter, hatten den richtigen Spirit, was Neues zu machen.“

Auf dem Weg von der Umsetzung der Idee zu einem der aufregendsten Tourismus-Magneten im Harz wurden die Brüder auch vom Land Sachsen-Anhalt unterstützt. Stefan Berke: „So ein Projekt umzusetzen, war nicht einfach. Land und Kommunen haben uns aber immer geholfen und konstruktiv begleitet.“

Aus den Handwerkern sind inzwischen Entrepreneure, erfolgreiche Unternehmer geworden. Ihre Idee hält jetzt Besucher und Touristen in Atem. Zur Brücke mit der futuristischen Bezeichnung Titan RT sind nach und nach weitere Erwachsenen-Spielzeuge gekommen: In der Brückenmitte befindet sich eine Absprung-Plattform – für alle, denen der einfache Höhen-Kitzel nicht reicht. 75 Meter in die Tiefe, erst freier Fall, der dann in eine laaange Schaukelbewegung übergeht. Gigaswing heißt das.

Wer noch immer Abenteuer-Potenzial verspürt: Mit der Mega-Zipline gleich neben der Hängebrücke, fliegt man, am Seil hängend, mit bis zu 90 Sachen über den See. Einen Kilometer weit, 120 Meter Höhenunterschied – Europas längste Doppelseilrutsche.

Noch mehr Adrenalin: Senkrecht (und sicher angeschnallt) auf eigenen Füßen die Wand runterlaufen (Wallrunning) oder sich als Raketenmensch im High-Tech-Katapult (Ultrashot) 38 Meter in die Höhe schnipsen lassen. Später kamen noch ein 5D-Kino dazu undein Kaufhaus für regionale Produkte.

Mittlerweile kommen pro Jahr mehrere hunderttausend Besucher. „Wir haben inzwischen 43 Mitarbeiter, alle aus der Gegend hier“, sagt Stefan Berke. Und die Firma will weiter wachsen: „Bis 2027 wollen wir weitere 10 Millionen Euro investieren.“

Lena Berke (25), Tochter von Maik, hat in Wernigerode Tourismus studiert, und ist seit zwei Jahren im Unternehmen als Teamleiterin tätig: „Ich  war gerade mal 10 Jahre, als Papa und Onkel Harzdrenalin eröffneten, ich war seitdem fast jede Woche mit im Betrieb. Und habe natürlich alles zig-fach selbst ausprobiert.“ Und in absehbarer Zeit muss Lena ihre Chef-Qualitäten beweisen – Harzdrenalin, next generation.

 

Mit Unterstützung zum Erfolg

Durchhaltewillen, neue Ideen und Unterstützung auf allen politischen Ebenen: Längst ist Harzdrenalin ein großer touristischer Player in Sachsen-Anhalt. Stefan Berke: „Das Land Sachsen-Anhalt und die Kommunen haben uns immer geholfen, bürokratische Hürden aus dem Weg zu räumen und uns bei unseren Vorhaben konstruktiv begleitet.“

Landesmotto #moderndenken

Modernes Denken ist ein Markenzeichen Sachsen-Anhalts. Hier haben über Jahrhunderte hinweg kluge Köpfe weltverändernde Ideen entwickelt, die ihrer Zeit voraus waren. Sechs Ideen aus dem heutigen Sachsen-Anhalt hat die UNESCO als Erbe der Menschheit anerkannt. Das Bundesland besitzt eine einmalige Dichte von Welterbestätten. Hinzu kommen UNESCO-Modellregionen für Nachhaltigkeit. Die Region bot über Jahrhunderte Freiräume, modern zu denken. Dieser Geist, Neues zu wagen und vorzudenken, wirkt bis heute fort. Das belegen die vielen positiven Beispiele der Kampagne www.moderndenken.de

Im Landesportal, bei Instagram (@moderndenken) und im Magazin #moderndenken stellen wir kleine und große Ideen sowie ihre Protagonisten vor: Menschen, Unternehmen, Vereine, die vordenken, handeln und die Zukunft gestalten.
Die Kampagne