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Verantwortung übernehmen

Lebenslang im Einsatz für die Heimat

Mehr als zwei Jahrzehnte prägte Günther Kräuter das Leben in Randau-Calenberge. Kurz vor seinem 80. Geburtstag hat er das Amt des Ortsbürgermeisters abgegeben – und die Verantwortung weitergereicht.

Im Jahr 2026 feierte Günther Kräuter in Randau seinen 80. Geburtstag – einen runden und besonderen. Kurz zuvor hatte er das Amt des Ortsbürgermeisters niedergelegt. Mit diesem Schritt endete für ihn „ein wichtiges Kapitel meines Lebens, aber kein Ende des Engagements für Randau.“ Über Jahrzehnte hinweg hat er den Magdeburger Stadtteil Randau-Calenberge geprägt – mit einem klaren Ziel: „Das Wohl der Menschen hier stand für mich immer an erster Stelle.“

Geboren in Barby, wollte der junge Günther Kräuter nach der zehnten Klasse seine berufliche Karriere eigentlich in der Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft starten. Zwei Jahre arbeitete er als Zerspaner und war Rettungsschwimmer im örtlichen Schwimmbad. „Da habe ich gemerkt: Ich arbeite gern mit Kindern.“ Kräuter wurde Lehrer. Zuhören, erklären, geduldig bleiben – „das hat mir schon in der Schule geholfen, und später auch in der Politik.“

An Randau, erzählt Kräuter, sei er „hängen geblieben“. Schon beim ersten Besuch habe er gespürt: „Ich gehöre hierher.“ Er heiratete, wurde Vater von zwei Kindern. Ursprünglich durch Losentscheid ins Amt gekommen, folgte bald mit breiter Unterstützung die Wiederwahl zum Ortsbürgermeister. Sein Motto: „Erst bei sich selbst schauen, was notwendig ist. Man kann nicht alles auf einmal machen. Aber was man verspricht, muss man halten.“

In seiner Zeit als Ortsbürgermeister entstanden unter anderem 2010 zwei neue Sportplätze und 2013 der beliebte Steinzeit-Spielplatz – Projekte, für die er „immer wieder nachgefragt, gedrängt und überzeugt hat“, wie er sagt. Unvergessen bleibt seine emotionale Rede nach der Elbe-Flut 2013 im Magdeburger Stadtrat, als er mit deutlichen Worten für den Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger kämpfte. Mit seinem Engagement ist er ein glänzendes Beispiel für all jene, die sich in der Region für andere einsetzen.

Günther Kräuter verstand Politik nie als Bühne: „Ich habe das nie für mich gemacht, sondern für meinen Ort.“ Sein Wirken war geprägt von Dialog statt Konfrontation, von Augenmaß statt Lautstärke. Dass er kurz vor seinem 80. Geburtstag das Amt abgab, passt zu ihm. „Ich habe mein Leben lang Verantwortung getragen“, sagt er mit einem Lächeln. „Und ich weiß, wann es Zeit ist, sie weiterzugeben.“

Sein Stadtteil ist Randau-Calenberge im Südosten der Landeshauptstadt Magdeburg. Günther Kräuter war dort über 20 Jahre lang Bürgermeister. Der Spielplatz „Steinzeit“ ist eines der Projekte, für die sich Günther Kräuter während seiner Amtszeit eingesetzt hat.

Geboren in Barby, fand Günther Kräuter über Umwege ins Lehramt – und später in die Kommunalpolitik. Als Ortsbürgermeister von Randau-Calenberge setzte er auf Geduld, Zuhören und Verlässlichkeit. Sein Leitgedanke: erst schauen, was wirklich nötig ist, und nur versprechen, was sich auch halten lässt.

Landesmotto #moderndenken

Modernes Denken ist ein Markenzeichen Sachsen-Anhalts. Hier haben über Jahrhunderte hinweg kluge Köpfe weltverändernde Ideen entwickelt, die ihrer Zeit voraus waren. Sechs Ideen aus dem heutigen Sachsen-Anhalt hat die UNESCO als Erbe der Menschheit anerkannt. Das Bundesland besitzt eine einmalige Dichte von Welterbestätten. Hinzu kommen UNESCO-Modellregionen für Nachhaltigkeit. Die Region bot über Jahrhunderte Freiräume, modern zu denken. Dieser Geist, Neues zu wagen und vorzudenken, wirkt bis heute fort. Das belegen die vielen positiven Beispiele der Kampagne www.moderndenken.de

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