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Erste Lithiumhydroxid-Raffinerie in Europa

In Bitterfeld-Wolfen ist der Spatenstich für die erste Lithiumhydroxid-Raffinerie innerhalb der Europäischen Union erfolgt. Das Unternehmen AMG Lithium wird ab 2023 die europäische Batterieindustrie mit diesem kritischen Rohstoff versorgen. Gleichzeitig soll Lithium aus verbrauchten Batterien recycelt werden.

Lithiumhydroxid wird zur Herstellung von Kathodenmaterialen verwendet, die wiederum in Zellen für Lithium-Ionen-Batterien verbaut werden. Die Raffinerie wird einen entscheidenden Beitrag zur lokalen Versorgung der Batterieindustrie Europas leisten und die Entwicklung der Elektromobilität maßgeblich unterstützen. 

Die Ansiedlung von AMG Lithium in Sachsen-Anhalt ist für die Landesregierung ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der industriellen Infrastruktur. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte, dass die Raffinerie ein weiterer Mosaikstein im Gesamtkonzept ist. „Die Energiewende und jede Technologie der Zukunft sind gewaltige Herausforderungen. Heute erleben wir, wie sich Elektromobilität, grüne Energie und leistungsfähige Batterietechnik miteinander verbinden."

Die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, bei der Grundsteinlegung: „Wenn so ein wichtiger Rohstoff für die Weiterentwicklung der E-Mobilität hier bei uns vor der Haustür produziert wird, sind wir künftig deutlich unabhängiger und krisenfester. Zugleich trägt der neue Produktionsstandort den Namen Sachsen-Anhalts in alle Welt und unterstreicht damit das gute Image unseres Landes für weitere Unternehmensansiedlungen.“