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Exzellente Forschungsleistung: Europäische Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler aus Sachsen-Anhalt

Einen „Starting Grant“ zu erhalten, ist für jeden Forschenden höchste Anerkennung und gleichzeitig ein Schub für die wissenschaftlichen Projekte. Der Preis des Europäischen Forschungsrats ist in diesem Jahr an drei Nachwuchswissenschaftler aus Sachsen-Anhalt verliehen worden: Dr. Esther Kühn, Dr. Martin Mascher und Dr. Stefan Heckmann. Sie haben sich in einem europäischen Wettbewerb durchgesetzt und erhalten jetzt für ihre Projekte eine Förderung von jeweils 1,5 Millionen Euro.

Die Neurowissenschaftlerin Dr. Esther Kühn erforscht an der Universität Magdeburg das Körpergedächtnis und will herausfinden, wie Menschen Berührungen abspeichern und wie diese die Psyche beeinflussen. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse kann völlig neue therapeutische Ansätze für die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen, in der Traumatherapie und für die Prävention liefern.Ebenso ausgezeichnet wurden Dr. Stefan Heckmann und Dr. Martin Mascher vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben. Dr. Heckmann erforscht, wie sich die genetische Variation während der Zellteilung in der Gerste erhöhen lässt. Ziel ist, die Pflanzenzüchtung zu verbessern und zu beschleunigen. Dr. Mascher will die Kulturpflanze Gerste nutzbarer machen, indem er die hohe Salztoleranz wilder Gerstenarten aus Südamerika entschlüsselt und auf die heimische Gerste überträgt.

Köpfe

Sie sind jung, ausgezeichnete Wissenschaftler und forschen in Sachsen-Anhalt. Der Schwerpunkt von Dr. Esther Kühn an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist die Neurologie. Dr. Martin Mascher beschäftigt sich an der IPK Gatersleben mit Fragestellungen wie der Genomsequenzierung. Dr. Stefan Heckmann ist an der IPK Gatersleben Leiter der Forschungsgruppe Meiose, die erforscht, wie sich genetische
Variationen während der Züchtung erhöhen lassen.

Idee

Wie funktioniert unser Körpergedächtnis? Wie lässt sich Gerste widerstandsfähiger machen? Wie lassen sich während der Fortpflanzung von Nutzpflanzen gewünschte Eigenschaften besser übertragen? Für die innovative
wissenschaftliche Arbeit in diesen Forschungsfeldern wurden drei Nachwuchswissenschaftler aus Sachsen-Anhalt mit einem „Starting Grant“, dem Preis des Europäischen Forschungsrates,ausgezeichnet.

Sachsen-Anhalts Landesmotto: #moderndenken

Modernes Denken ist ein Markenzeichen Sachsen-Anhalts. Hier haben über Jahrhunderte hinweg kluge Köpfe weltverändernde Ideen entwickelt, die ihrer Zeit voraus waren. Sechs Ideen aus dem heutigen Sachsen-Anhalt hat die UNESCO als Erbe der Menschheit anerkannt. Das Bundesland besitzt eine einmalige Dichte von Welterbestätten. Hinzu kommen UNESCO-Modellregionen für Nachhaltigkeit. Die Region bot über Jahrhunderte Freiräume modern zu denken. Dieser Geist, Neues zu wagen und vorzudenken, wirkt bis heute fort. Das belegen die vielen positiven Beispiele der Kampagne www.moderndenken.de

Im Landesportal, bei Instagram (@moderndenken) und im Magazin #moderndenken stellen wir kleine und große Ideen sowie ihre Protagonisten vor: Menschen, Unternehmen, Vereine, die vordenken, handeln und die Zukunft gestalten.

Die Kampagne