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Gigafactory für Batteriespeicher

Die TESVOLT AG aus der Lutherstadt Wittenberg baut eine Gigafactory und verzehnfacht damit ihre Produktion. Das neue Werk des Batteriespeicherherstellers soll 2025 in Betrieb gehen. Mitgründer und CEO Daniel Hannemann erklärt, warum er sich nicht scheut, groß zu denken.

 

Gigafactory – was steckt hinter solch einer gewaltigen Investition?

Daniel Hannemann: Ja, wir bauen hier eine der größten Anlagen für stationäre Batteriespeicher in Europa. Geplant ist eine jährliche Produktionskapazität von vier Gigawattstunden. Die Produktion wird hochautomatisiert und CO2-neutral sein. Für den ersten Bauabschnitt investieren wir 30 Millionen Euro.

 

Warum ist dieser Schritt notwendig?

Daniel Hannemann: Ohne Batteriespeicher wird es keine Energiewende geben. Unsere Branche steht vor einem enormen Wachstumsschub und wir wollen die Nachfrage bedienen. Mit der neuen Gigafactory verzehnfachen wir unsere Produktionskapazität. Damit kommen wir unserem Ziel, jeden Winkel der Erde mit bezahlbarer grüner Energie zu versorgen, ein großes Stück näher.

 

Sie sind 2014 als Start-up gestartet. Fällt es Ihnen leicht, groß zu denken?

Daniel Hannemann: Wir sind angetreten, um mit unseren Produkten und unserer Innovationskraft die globale Energiewende voranzutreiben. Groß zu denken ist daher eine Grundvoraussetzung. Mit unseren Speichersystemen schaffen wir Freiheit für die uneingeschränkte Nutzung grüner Energie und damit für eine generationengerechte Welt.

 

Wo kommen TESVOLT Batteriespeicher zum Einsatz?

Daniel Hannemann: Wir konzentrieren uns auf Gewerbe und Industrie. In jeder Branche gibt es sinnvolle Anwendungsfälle, zum Beispiel in der Landwirtschaft, der Logistik oder der Hotellerie. Erneuerbare Energie effizient zu speichern und zu nutzen ist die wichtigste Voraussetzung, um unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.

 

Was können Sie, was andere nicht können?

Daniel Hannemann: Die Qualität und TÜV-zertifizierte Sicherheit unserer Speichersysteme sind sicherlich herausragende Merkmale. Darüber hinaus haben wir ein hocheffizientes Batteriemanagement entwickelt. Damit sparen unsere Kunden mit jeder ein- und ausgespeicherten Kilowattstunde bares Geld.

Landesmotto #moderndenken

Modernes Denken ist ein Markenzeichen Sachsen-Anhalts. Hier haben über Jahrhunderte hinweg kluge Köpfe weltverändernde Ideen entwickelt, die ihrer Zeit voraus waren. Sechs Ideen aus dem heutigen Sachsen-Anhalt hat die UNESCO als Erbe der Menschheit anerkannt. Das Bundesland besitzt eine einmalige Dichte von Welterbestätten. Hinzu kommen UNESCO-Modellregionen für Nachhaltigkeit. Die Region bot über Jahrhunderte Freiräume, modern zu denken. Dieser Geist, Neues zu wagen und vorzudenken, wirkt bis heute fort. Das belegen die vielen positiven Beispiele der Kampagne www.moderndenken.de

Im Landesportal, bei Instagram (@moderndenken) und im Magazin #moderndenken stellen wir kleine und große Ideen sowie ihre Protagonisten vor: Menschen, Unternehmen, Vereine, die vordenken, handeln und die Zukunft gestalten.
Die Kampagne